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100 Jahre faschistische Namenspolitik in Süd-Tirol – ein Unrecht, das weiterwirkt
Vor genau 100 Jahren, im Jahr 1926, wurde den Menschen in Süd-Tirol ein schweres Unrecht zugefügt: Neben der Zwangsitalianisierung der Ortsnamen sollten auch die Familiennamen der deutsch- und ladinischsprachigen Bevölkerung ausgelöscht werden. Ein Angriff auf Identität, Kultur und Geschichte – ein Versuch, ganze Gemeinschaften unsichtbar zu machen.
Heute, im Jahr 2026, erlebt Süd-Tirol eine subtile Neuauflage dieser Politik. Die Rechte Regierung in Rom, ideologisch verwurzelt in denselben Denkmustern wie einst Ettore Tolomei, übt Druck auf Süd-Tiroler Vereine aus, die italienisierten Ortsnamen zu verwenden. Was damals mit Gewalt und Dekreten begann, geschieht heute mit administrativem Druck und politischer Einflussnahme.
Selbstbestimmung statt Italienisierungspolitik egal in welcher Form
Auch die Süd-Tiroler Landesregierung hat durch ihre Koalition mit den Rechtsradikalen Fratelli d’Italia den Kompass Richtung Rom ausgerichtet. Damit wird die historische Verantwortung nur halbherzig aufgearbeitet – und die Gefahr besteht, dass die Unterdrückung kultureller Identität in neuer Form fortgesetzt wird.
Das Recht auf Selbstbestimmung ist kein Luxus, sondern ein unveräußerliches Menschenrecht und ein Grundsatz des Völkerrechts. Gerade angesichts dieser Entwicklungen muss es wieder ins Zentrum gestellt werden. Süd-Tirol darf nicht ein weiteres Jahrhundert unter dem Schatten der faschistischen Namenspolitik verbringen.
Quelle: www.unsertirol24.com
Quelle: suedtiroler-freiheit.com
Quelle: my-politics-blog.com
https://my-politics-blog.com/tirol-isch-lei-oans/
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https://my-politics-blog.com/sued-tirol-unter-druck-selbstbestimmung-statt-scheinautonomie/
Quelle: my-politics-blog.com
https://my-politics-blog.com/renovierung-faschistischer-relikte-in-sued-tirol-durch-italien/




