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Die SVP stand gerade kurz davor, Fratelli d Italia und Alessandro Urzis Vorhaben , den Wahlkreis Süd-Tiroler Überetsch und Unterland zu teilen offiziell zu unterstützen. Die Teilung hätte vorgesehen, dass nur noch die überwiegend italienischsprachigen Gemeinden Leifers und Salurn im Senatswahlkreise Bozen-Unterland verblieben wären. Das Unterland, welches wie der Rest Süd-Tirols überwiegend deutschsprachig ist, wäre der Verlierer dieser „Reform“ zu gunsten der Italiener gewesen. Vor allem dem Einsatz der Süd-Tiroler Freiheit ist es zu verdanken, dass sich Widerstand gegen dieses Projekt äußerst rechter italienischer Politiker auch innerhalb der SVP geregt hatte und die SVP noch in letzter Minute in einer Krisensitzung beschlossen hatte, im italienischen Senat gegen das Vorhaben vom Fratelli d Italia zu stimmen. Jedoch auch der Proporz einer der wichtigsten Schutzmechanismen für die österreichische Volksgruppe, also die deutsche und ladinische Sprachgruppe und eine tragende Säule der Süd-Tirol Autonomie wird zunehmend aufgeweicht. Die SVP als Vertretung der österreichischen Volksgruppe, welche die Süd-Tiroler Mehrheitsbevölkerung bildet, verkauft heute ihr Land zunehmend an die italienischen Rechtsaußen Politiker. Dabei hat die SVP bis heute die Selbstbestimmung in ihrem Parteistatut verankert. Der beste Schutz vor Italien und die Lösung für viele Probleme in Süd-Tirol ist, nicht mehr zu Italien zu gehören.
Quelle: suedtiroler-freiheit.com
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https://suedtiroler-freiheit.com/2026/07/20/ein-historischer-verrat-am-minderheitenschutz/
Quelle: www.rainews.it
Quelle: my-politics-blog.com
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