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Am 30.5. wird der Brenner mit einer Demo 8 Stunden lang blockiert. Die Demonstration richtet sich gegen die Verkehrsflut und ihre Folgen für die lokale Bevölkerung.
Nord und Süd-Tiroler Politiker unterstützten Proteste
Die Proteste am 30. Mai 2026 am Brenner werden von Karl Mühlsteiger, dem Bürgermeister von Gries am Brenner, als Privatperson veranstaltet. Alle im Landtag des Bundeslandes Tirol vertretenen Parteien unterstützen und beteiligen sich an den Protesten. Auf Süd-Tiroler Seite ist es vor allem die Süd-Tiroler Freiheit die zu den Protesten aufruft. Sven Knoll und Hannes Rabensteiner, beide Landtagsabgeordnete im Süd-Tiroler Landtag in Bozen und Gudrun Kofler Abgeordnete im Tiroler Landtag in Innsbruck ebenfalls Mitglied der Süd-Tiroler Freiheit werden sich am Brenner beim Protest am Samstag beteiligen. Damit schlägt die Süd-Tiroler Freiheit sowohl kulturell als auch Umwelt und Verkehrspolitisch einen Brückenschlag für ein vereintes Tirol nördlich und südlich des Brenners. Auch das Team K. , der Landtagsabgeordnete des Team K. Franz Ploner und die Grünen südlich des Brenners mit der Landtagsabgeordneten Madeleine Rohrer unterstützen die Proteste und werden am 30.5. anwesend sein.
Protestiert wird gegen die extreme Verkehrsbelastung am Brenner, insbesondere gegen:
- Zu viel Transitverkehr
- (Autos & Lkw) durch das Wipp und Eisacktal
- Lärm, Feinstaub und Lebensqualitätseinbußen
- Staus und Dauerbelastung
- Auf Autobahn und Bundesstraße
- Signalwirkung zugunsten Tirols
- Die Proteste zeigen, wie stark die Bevölkerung belastet ist. Das stärkt Tirols Position gegenüber:
- Wien
- Berlin
- Rom
- Brüssel
- Das Land Tirol betont, dass 100 Millionen Menschen nördlich von Tirol in den Süden wollen und zwei große Volkswirtschaften (Deutschland & Italien) auf freien Warenverkehr drängen. Beide Staaten priorisieren wirtschaftliche Interessen „freien Warenverkehr“ über Tiroler Schutzinteressen.
- Tirol, die gesamte Europaregion Nord-Ost-Süd und Welschtirol wird im Transitstreit alleingelassen und nutzt die Demo als politisches Signal.
Deutschland und Italien vereint gegen Tiroler Interessen
Die Brennerroute ist für viele Transporte die günstigste und schnellste Nord‑Süd‑Achse. Die Brennerroute ist die mit Abstand wichtigste und am stärksten befahrene Nord‑Süd‑LKW‑Achse der Alpen. Sie trägt fast dreimal so viel Schwerverkehr wie alle Schweizer Alpenübergänge zusammen. Viele Lkws nutzen daher den Brenner, weil er wirtschaftlich besonders attraktiv ist. Tirols Landeshauptmann Anton Mattle ÖVP wird selbst als Privatperson an der Demo teilnehmen. Tirols Landesrat für Verkehr Rene Zumtobel SPÖ brachte es vor der Demo auf den Punkt : „Die Zeit des völlig freien Warenverkehrs am Brennerkorridor ist vorbei.“ Obwohl die Süd-Tiroler Bevölkerung vor allem im Eisack und Wipptal entlang der Brenner Achse schwer unter dem Transitverkehr leidet, bezeichnete Landeshauptmann Arno Kompatscher SVP die Proteste hingegen als ein „gewaltiges Eigentor“. Landeshauptmann Kompatscher knickt hierbei wohl vor seinen italienischen Koalitionspartnern mit neofaschistischen Wurzeln ein. Dies kann nur als ein echtes Eigentor bezeichnet werden.
Fazit
Anstatt vor der Rechtsradikalen Regierung unter Giorgia Meloni und Matteo Salvini in Rom auf die Knie zu gehen, sollte die Süd-Tiroler Landesregierung die Interessen und die Gesundheit der Süd-Tiroler Bevölkerung, die dem Lärm und der Schadstoffbelastung entlang der Brennerautobahn ausgesetzt ist, vor Augen haben und mit dem Bundesland Tirol, mit Österreich und den Süd-Tiroler Oppositionsparteien an einem Strang ziehen um die Transitproblematik der LKW-Lawinen über den Brenner gemeinsam zu lösen.
Quelle: oe3.orf.at
https://oe3.orf.at/stories/3053677/?utm_source=copilot.com
Quelle: suedtiroler-freiheit.com
https://suedtiroler-freiheit.com/2026/05/28/bevoelkerung-schuetzen-statt-transit-schoenreden/
Quelle: www.unsertirol24.com
Quelle: www.brennerbasisdemokratie.eu
https://www.brennerbasisdemokratie.eu/?p=99518
Quelle: www.sn.at
Quelle: www.stol.it
Quelle: salto.bz
https://salto.bz/de/article/28052026/landeshauptmann-gegen-landeshauptmann
Quelle: www.tt.com




