Beitragsbild Foto-Quelle: www.shutterstock.com: Stock-Foto ID: 403589659 Foto-Anbieter: photo.ua
Der Begriff der Nation – Demokratie statt Faschismus, Imperialismus und Ausgrenzung
Die Idee der Nation ist eine der revolutionärsten und zugleich demokratischsten Errungenschaften der Neuzeit. Sie wurzelt in der Aufklärung, der Französischen Revolution und im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. Sie beinhaltet das jeder Ethnie, jeder Sprachgruppe als eine freie Nation das Selbstbestimmungsrechts der Völker zugute kommen muss. Dieses Recht auf Selbstbestimmung ist heute in der UN-Charta verankert und bildet ein fundamentales Menschen- und Völkerrecht.
Nation als demokratisches Prinzip
Die Nation ist nicht gleichzusetzen mit Faschismus, Imperialismus oder Rassismus. Im Gegenteil: Sie ist ein Schutzraum gegen Unterdrückung und Ausbeutung. Die Idee, dass jede Nation, jede ethnische und sprachliche Gemeinschaft das Recht hat, in ihrem Gebiet einen eigenen Staat zu errichten, ist zutiefst demokratisch. Wo dies nicht möglich sein sollte– etwa durch Zersiedelung, oder anderer Umstände – muss zumindest das uneingeschränkte Recht bestehen, die eigene Kultur und Sprache zu fördern.
Selbstbestimmung und Wiedervereinigung
Eine gerechte internationale Ordnung kann nur entstehen, wenn Nationen frei entscheiden dürfen:
- Neue Staaten dürfen sich bilden.
- Geteilte Nationen haben das Recht auf Wiedervereinigung.
- Annektierte Gebiete müssen die Möglichkeit erhalten, sich mit ihrer Mutternation zu verbinden.
Dies ist nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sondern auch die Grundlage für ein friedliches Miteinander.
Verpflichtung zur Demokratie und Menschenrechten
Neu entstehende Nationalstaaten sind an die UN-Charta gebunden. Sie müssen:
- eine demokratische Grundordnung sichern,
- Minderheitenrechte garantieren,
- LGBTIQ-Rechte und das Asylrecht schützen,
- soziale und ökologisch nachhaltige Entwicklung fördern.
Nur so kann die Nation als demokratisches Projekt bestehen und eine gerechte Internationale Staatengemeinschaft , die sich klar von faschistischen oder totalitären Konzepten abgrenzt entstehen.
Internationale Solidarität und Nation
Oft wird von linker Seite übersehen, dass der Begriff „International“ das Wort „Nation“ in sich trägt. Eine Internationale Ordnung freier Nationen widerspricht der Idee der Solidarität nicht – sie ist vielmehr ihre Voraussetzung. Solidarität ist nur denkbar, wenn jede Nation selbstbestimmt handeln kann. Der Begriff „Internationalismus“ wurde historisch von imperialistischen und totalitären Formen des „Kommunismus“ genauso missbraucht, wie heute der Begriff „Nation“, „Nationalstaat“ von Rechtsradikalen und faschistischen Akteuren missbraucht wird, um in Wahrheit Imperialistische, und totalitäre Staaten aufzubauen oder zu erhalten.
Nation als Bollwerk gegen Faschismus und Diskriminierung
Rassismus, Antisemitismus, Rechtsextremismus und Queerfeindlichkeit entstehen nicht aus dem Nationalstaat. Vielmehr ist es die Aufgabe demokratischer Nationen, solchen Entwicklungen entgegenzutreten. Parteien wie die AfD und ihre Verbündeten zeigen, wie wichtig es ist, dass demokratische Nationalstaaten aktiv gegen faschistische und diskriminierende Kräfte handeln. Im 20. Jahrhundert haben die großen imperialistischen, faschistischen Imperien, das nationalsozialistische Deutschland, das faschistische Italien, das imperialistische Kaiserreich Japan und das franquistische Spanien durch Unterdrückung zahlreicher Nationen, den Holocaust, den Zweiten Weltkrieg und weitere Genozide insgesamt schätzungsweise über 70 Millionen Menschen das Leben gekostet. Gerade deshalb sollte das Selbstbestimmungsrecht der Völker und Nationen aus historischem Verantwortungsbewustsein auch im deutschen Interesse liegen.
Europa der freien Nationen
Für ein demokratisches, vereintes Europa ist die Existenz unabhängiger Nationen entscheidend. Nur wenn neue Staaten, die sich in demokratischen Referenden für ihre Unabhängigkeit entscheiden, in die Europäische Union aufgenommen werden, entsteht eine wirklich demokratische und progressive Basis für ein vereintes Europa.
Eine gerechte internationale Ordnung ist möglich
Die Vorstellung einer gerechten internationalen Ordnung ist keine Utopie. Die Welt verfügt über Ressourcen, die ausreichen würden, um die gesamte Menschheit mehrfach zu ernähren. Kriege, Umweltzerstörung und Unterdrückung entstehen durch Kapitalismus und imperialistische, Faschistische, Rassistische und totalitäre Staaten und Regime – nicht durch die Idee der Nation. Wenn Ressourcen gerecht verteilt werden, kann eine friedliche, gerechte und nachhaltige Weltordnung entstehen.
Fazit:
Die Nation ist kein Instrument der Ausgrenzung, sondern ein demokratisches Recht auf Selbstbestimmung. Sie ist ein Bollwerk gegen Faschismus, Imperialismus und Diskriminierung. Eine internationale Ordnung freier Nationen ist nicht nur möglich, sondern angesichts der zahlreichen globalen Krisen dringend notwendig.
Quelle: www.bpb.de
https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/politiklexikon/18199/selbstbestimmungsrecht/
Quelle: www.bpb.de
Quelle: www.wissen.de
https://www.wissen.de/bildwb/revolution-und-nation-der-erste-demokratische-nationalstaat
Quelle: marx-forum.de
https://marx-forum.de/marx-lexikon/lexikon_a/aggression.html
Quelle: www.aphorismen.de
https://www.aphorismen.de/zitat/26125
Quelle: www.sozialpakt.info
https://www.sozialpakt.info/selbstbestimmungsrecht-der-voelker-3181/
Quelle: www.insritut-fuer-menschenrechte.de
Quelle: my-politics-blog.com
https://my-politics-blog.com/nation-und-nationalstaat-vs-faschismus-und-imperialismus/
Quelle: my-politics-blog.com
https://my-politics-blog.com/selbstbestimmung-ist-ein-menschenrecht-kein-verbrechen/




