Beitragsbild Foto-Quelle: www.shutterstock.com Stock-Foto ID: 2620660203 Foto-Anbieter: E EUS-Nachrichten
Wenn Sozialpolitik zum Luxus wird – und die soziale Schere weiter aufgeht
In Deutschland verschiebt sich gerade etwas Grundlegendes. Während viele Menschen in den Städten längst am Limit leben, fordern führende Politiker aus CDU und CSU neue Einschnitte im Sozialstaat. Diskussionen darüber, Zahnarztkosten künftig stärker selbst zu tragen, sind nur ein Beispiel dafür, wie sich die politische Debatte verändert. Gleichzeitig appellieren Markus Söder und Friedrich Merz an die Bevölkerung, mehr zu arbeiten – in einer Zeit, in der viele ohnehin kaum noch wissen, wie sie ihren Alltag stemmen sollen.
Eine Politik, die die soziale Schere weiter öffnet
Viele Beobachterinnen und Beobachter kritisieren, dass solche Forderungen die soziale Ungleichheit weiter verschärfen. Wenn Gesundheitskosten privatisiert werden, trifft das vor allem diejenigen, die ohnehin wenig haben. Wenn gleichzeitig der Druck steigt, mehr zu leisten, während Löhne stagnieren und Lebenshaltungskosten explodieren, entsteht ein Klima, das soziale Spannungen verstärkt.
Die Frage, die sich viele stellen: Warum wird über Sozialabbau gesprochen, während Vermögen in Deutschland so ungleich verteilt sind wie selten zuvor? Warum sollen diejenigen verzichten, die ohnehin kämpfen müssen, während ein kleiner Teil der Gesellschaft immer reicher wird?
Reichtum für alle statt Armut für viele
Immer mehr Stimmen fordern deshalb eine andere Richtung: eine Politik, die Wohlstand breiter verteilt, statt ihn zu konzentrieren. Eine Politik, die soziale Sicherheit stärkt, statt sie auszuhöhlen. Eine Politik, die anerkennt, dass ein Land nur dann stabil bleibt, wenn alle Menschen faire Chancen haben – nicht nur wenige Privilegierte.
Es geht nicht um Neid, sondern um Gerechtigkeit. Um die Frage, wie ein modernes, solidarisches Deutschland aussehen soll. Und darum, ob wir zulassen wollen, dass Armut wächst, während Reichtum sich an der Spitze sammelt.
Die Debatte ist eröffnet – und sie betrifft uns alle
Die aktuellen Forderungen aus der Union haben eine Diskussion angestoßen, die weit über Parteigrenzen hinausgeht. Es geht um die Zukunft des Sozialstaats, um gesellschaftlichen Zusammenhalt und um die Frage, wie wir miteinander leben wollen. Wenn soziale Sicherheit zum Luxus wird, verliert eine Gesellschaft ihren inneren Halt. Viele Menschen wünschen sich ein Land, in dem Wohlstand nicht das Privileg weniger ist, sondern die Grundlage für ein gutes Leben für alle.
Quelle: www.focus.de
Quelle: rp-online.de
Quelle: www.tagesschau.de
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/cdu-wirtschaftsrat-reformen-reaktionen-100.html
Quelle: my-politics-blog.com
Quelle: my-politics-blog.com
https://my-politics-blog.com/friedrich-merz-fordert-mehr-arbeit-anstatt-mehr-soziale-absicherung/
Quelle: my-politics-blog.com




