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Mullahs loben den spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sanchez – Angeblich sogar mit Plakat auf gegen israelische Ziele gerichteter Rakete
Das iranische Staatsfernsehen behauptete am Montag, die Islamische Republik habe eine Rakete mit aufgedrucktem Plakat, welches ein Bild des spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sanchez und die Botschaft „Lob für den spanischen Ministerpräsidenten, der sagt, dieser Krieg sei illegal. Auch wir sagen: Natürlich ist dieser Krieg nicht nur illegal, sondern auch unmenschlich. Danke, Herr Ministerpräsident«, zeigt, auf »amerikanische und israelische Einrichtungen« in der Region abgefeuert.
Ariel Muzikant warnt Juden vor Reisen nach Spanien
Der Vizepräsident des jüdischen Weltkonress Ariel Muzikant ruft jetzt aktuell Juden und Israelis dazu auf, Spanien zu meiden, weil er ein „unerträglich antijüdisches und antiisraelisches Klima“ in der spanischen Politik sieht; als konkreten Auslöser nannte er auch eine Äußerung des spanischen Verkehrsministers Óscar Puente, der laut Berichten gesagt hatte, die Gefahr für Europa seien nicht „iranische Raketen, sondern Israel.“
Antisemitismus in Spanien – So stark wie fast nirgendwo sonst in Westsuropa
Pedro Sánchez und die spanische Regierung versuchen, die Zustimmung zu antisemitischen Ressentiments, die Studien zufolge fast nirgendwo in Westeuropa so hoch ist wie in Spanien, für sich zu nutzen. Nach der Inquisition, und der Vertreibung der Juden aus Spanien, dem damaligen Königreich Kastilien, im Jahr 1492 lebte in Spanien nie wieder eine nennenswerte größere jüdische Bevölkerung. Während des spanischen Bürgerkriegs und der faschistischen Diktatur unter Francisco Franco, der eng mit Hitler und Mussolini kooperierte, wurde Antisemitismus in Spanien wieder besonders populär. Der rote Faden des spanischen Antisemitismus zieht sich von 1492 bis 2026.
Sanchez und der Antisemitismus in Spanien – Instrumentalisierung des Nahost-Konflikts durch die Spanische Regierung
Der Angriffskrieg der USA gegen den Iran unter dem Kommando von Donald Trump, mit israelischer Unterstützung, ist völkerrechtswidrig. Die Angriffe des Mullahregimes auf Israel sind ebenso völkerrechtswidrig und verbrecherisch. Jedoch geht es Pedro Sánchez mit seinem klar formulierten „Nein zum Krieg gegen den Iran“ in Wahrheit nicht um Frieden. Sanchez hatte im September 2025 gesagt: „Wie Sie wissen, hat Spanien keine Atombomben. Es hat auch keine Flugzeugträger oder Erdölreserven.“ Sein Land allein könne „die israelische Offensive nicht beenden, aber das heißt nicht, dass wir aufhören, es zu probieren“, so Sanchez. Dies war in Israel wohl durchaus zurecht als klar zu verstehende atomare Genozid-Drohung gegen den einzigen jüdischen Staat weltweit verstanden worden. Erst vor kurzem hatte Spanien alle diplomatischen Beziehungen zu Israel abgebrochen. Das terroristische iranische Mullahregime ist extrem antisemitisch, homophob, LGBTIQ-feindlich und misogyn. Es verwundert daher nicht, dass Spaniens außenpolitische Positionierung zu Israel und zum Krieg im Nahen Osten in Teheran beim Mullahregime auf tobenden Applaus stößt.

Spanische Doppelmoral Selbstbestimmung für Palästina – Nicht aber für Katalonien
Im Zuge des Krieges im Nahen Osten in Folge des Angriffs der Hamas auf Israel im Oktober 2023, hat Israel in Palästina, insbesondere im Gazastreifen, schwere Kriegsverbrechen begangen. Die rechte israelische Regierung unter Benjamin Netanjahu ist gegen eine Zweistaaten-Lösung und setzt auf Annexion weiter Teile des Westjordanlandes und ganz Palästinas. Israel betreibt in Gaza eine Menschen- und völkerrechtswidrige Politik der Vertreibung. Ob es sich hierbei um einen Genozid handelt, bleibt weiterhin unter vielen Experten umstritten. Pedro Sánchez betreibt mit seiner Instrumentalisierung des Nahostkrieges und seiner Anerkennung Palästinas als Unabhängigen Staat jedoch eine Doppelmoral. Den Spanien unter seiner Führung verwehrt weiterhin Katalonien und dem Baskenland das Recht auf Selbstbestimmung.
Genozidiale Verbrechen Francos gegen Basken und Katalanen
In Katalonien und dem Baskenland verübte das franquistische Spanien während des Angriffskrieges gegen die kurzzeitig bestehenden autonomen katalanisch und baskische Republiken im Rahmen des Spanischen Bürgerkriegs und der franquistischen Diktatur genozidiale Verbrechen, bei denen hunderttausende Basken und Katalanen ermordet worden waren. Bis heute wurden die franquistischen Verbrechen in Spanien nie wirklich aufgearbeitet. Wenn Spanien zurecht das Selbstbestimmungsrecht Palästinas anerkennt, muss es in Katalonien, dem Baskenland und Galizien das Recht auf Selbstbestimmung, ein Referendum über die Unabhängigkeit, ebenfalls anerkennen. Die UN-Charta gilt für alle Völker und Nationen. Im Gegensatz zu Gaza, wo die islamistische, Antisemitische Terrororganisation Hamas regiert, ist Katalonien eine zutiefst demokratische autonome Region, die 2017 im Zuge des katalanischen Unabhängigkeitsreferendums vom spanischen Staat mit Gewalt und Repression überzogen wurde.
Fazit
Die deutsche Bundesregierung hatte Spanien weder für antisemitische Äußerungen spanischer Regierungsmitglieder, noch für das Erstarken alt- und neofranquistischischer Kräfte und die stark zunehmende Verherrlichung Francos auf Social Media und bei rechtsextremen Aufmärschen, die in Spanien juristisch weitgehend straffrei bleiben. Noch für Spaniens juristische Repression gegen Katalonien, die von europarat und UN Institutionen klar verurteilt worden war, kritisiert. Eine politische Bankrotterklärung. Gerade Deutschland mit seiner Geschichte müsste dies klar benennen. Spanien sollte ermahnt werden erstmal vor der eigenen Haustüre zu kehren. Da gäbe es genug zu tun.
Quelle: www.mena-watch.com
https://www.mena-watch.com/iran-rakete-dankesbotschaft-spanien-premier/
Quelle: www.bpb.de
https://www.bpb.de/themen/antisemitismus/dossier-antisemitismus/328564/antisemitismus-in-spanien/
Quelle: www.diepresse.com
Quelle: www.krone.at
Quelle: www.msn.com
Quelle: my-politics-blog.com
https://my-politics-blog.com/selbstbestimmung-fuer-katalonien-gegen-katalanophobie/
Quelle: my-politics-blog.com
https://my-politics-blog.com/der-neue-latente-spanische-antisemitismus/https://my-politics-blog.com/katalonien-seit-2017-spanien-agiert-wie-eine-besatzungsmacht/
Quelle: my-politics-blog.com
https://my-politics-blog.com/spaniens-doppelmoral-genozid-gaza-ukraine-und-katalonien/




