Olympia 2026 –  IOC Shame on you!

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Olympia, Erinnerung und das Schweigen über historische Verantwortung

IOC Olympische Winterspiele 2026 keine Empathie mit der Ukraine

Die Olympischen Winterspiele 2026 zeigen einmal mehr, wie wenig Raum das IOC Athleten lässt, wenn es um stille Zeichen der Trauer oder Solidarität geht. Besonders deutlich wurde das im Fall des ukrainischen Skeletonfahrers Wladyslaw Heraskewytsch, dem die Teilnahme verweigert wurde, weil er einen Helm tragen wollte, der an im Krieg getötete ukrainische Sportler erinnerte. Obwohl er den Helm in Trainingsläufen nutzen durfte, entzog ihm das IOC kurz vor dem Wettkampf die Akkreditierung – ein Schritt, der international zurecht für viel Kritik und Empörung sorgte.

Während das IOC sich strikt auf Regel 50 der Olympischen Charta beruft, ist diese Härte in Wahrheit kein Regelbruch und gegenüber einem Zeichen des Gedenkens ein erschreckender Mangel an Empathie gegenüber der Ukraine die sich mitten in einem von Russland verbrochenen Angriffskrieg befindet. Heraskewytsch wollte keine politische Botschaft verbreiten, sondern schlicht an gefallene Kollegen erinnern – und zahlte dafür mit seinem Olympia-Start.

IOC kein Bewusstsein für Süd-Tirol, für das historische Tirol und das historische Ladinien

Doch nicht nur im Umgang mit der Ukraine zeigt sich, wie wenig sensibel die Spiele mit historischen Wunden umgehen. Der Austragungsort Cortina d’Ampezzo trägt auf Ladinisch den Namen Anpezzo – ein Hinweis auf die ladinische Bevölkerung, die im Zuge des italienischen Angriffskriegs im Ersten Weltkrieg und der Annexion des südlichen Tirols durch Italien, in den 1920er Jahren im Faschismus ujter Mussolini dreigeteilt wurde. Einst vereint in Tirol, liegen die ladinischen Täler heute auf drei Regionen verteilt, Süd-Tirol, Welschtirol (Trentino) und Venetien. Anpezzo das heutige „Cortina“ liegt bis heute in der Region Venetien. Dieses historische Unrecht findet im olympischen Rahmen kaum Erwähnung, obwohl es bis heute die Identität der Region prägt.

Auch in Süd-Tirol, wo Wettkämpfe im Pustertal und in Antholz stattfinden, werden teilweise noch immer vom Veranstalter und von Reportern die von Mussolinis Faschisten Ettero Tolomei eingeführten faschistischen Ortsnamen verwendet – oft sogar noch ohne die historischen Bezeichnungen zu ergänzen. Dabei sprechen die Menschen dort überwiegend Deutsch oder Ladinisch als ihre Muttersprachen , in Antholz wird fast ausschließlich Deutsch und Tiroler Dialekt gesprochen und viele Sportler, die im italienischen Team antreten, sind Süd-Tiroler und gehören damit offiziell der österreichischen Volksgruppe an. Dass sie nicht für Österreich oder ein eigenes Team starten dürfen, macht die Unsichtbarkeit ihrer kulturellen Identität bei Olympia umso schmerzhafter. Gerade deswegen sollten Veranstalter und Sportjournalisten anders als bisher,  darauf verweisen das es sich bei den Süd-Tiroler Sportlern um Angehörige der Österreichischen Volksgruppe, die aus politischen Gründen für einen fremden Staat von dem sie annektiert worden waren antreten handelt.

Fazit

Die Olympischen Spiele könnten ein Ort sein, an dem Vielfalt, Geschichte und Identität respektvoll sichtbar werden. Stattdessen zeigt sich immer wieder, wie selektiv das IOC mit Erinnerung und Sensibilität umgeht – und wie viel Raum für Gerechtigkeit und Anerkennung noch fehlt.

Quelle: unternehmen-heute.de

https://unternehmen-heute.de/news.php?newsid=6688049&utm_source=copilot.com

Quelle: www.tagesschau.de

https://www.tagesschau.de/ausland/europa/olympia-helm-wladyslaw-heraskewytsch-100.html

Quelle: schuetzen.com

https://schuetzen.com/2026/01/29/skandal-olympia-werbung-in-antholz-nur-mit-milano-cortina-und-anterselva/

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https://schuetzen.com/2026/02/09/suedtiroler-schuetzenbund-begruesst-olympia-gaeste-mit-tirol-schriftzuegen/

Quelle: my-politics-blog.com

https://my-politics-blog.com/tirol-werbung-sportler-warum-bewusstsein-ueber-die-teilung-tirols-wichtig-bleibtjk8u/

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https://my-politics-blog.com/kann-man-putin-mit-hitler-vergleichen-eindeutige-parallelen/

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https://my-politics-blog.com/sued-tirol-nein-zum-sprachimperialismus-nein-zu-faschistischen-ortsnamen-bei-olympia/

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