Tag der Menschenrechte: Erinnerung in Zeiten des Rückschritts
Beitragsbild Foto-Quelle: Shutterstock.com Stock-Illustration ID: 2648532541 Foto-Anbieter: Torpix
Am 10. Dezember, dem internationalen Tag der Menschenrechte, wird weltweit an die Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen im Jahr 1948 erinnert. Sie ist ein Meilenstein der Menschheitsgeschichte – ein Versprechen auf Würde, Freiheit und Gleichheit für alle Menschen. Doch dieses Versprechen wird heute mehr denn je bedroht.
Menschenrechte unter Druck
Internationale Bedrohungen der Menschenrechte
🌍 Weltweit erleben wir eine besorgniserregende Entwicklung:
- Rechtsradikale, faschistische und totalitäre Parteien und Regierungen gewinnen an Einfluss.
- Frauen werden systematisch unterdrückt, während toxische Maskulinität patriarchale Strukturen festigt.
- LGBTIQ*-Personen sind mit Feindlichkeit, Homophobie, Transfeindlichkeit und der Unterdrückung ihrer sexuellen und geschlechtlichen Identität konfrontiert.
- Kriege, Angriffskriege und Genozide zerstören Leben und verwehren Völkern ihr Recht auf Selbstbestimmung.
- Armut, moderne Formen der Sklaverei und extreme soziale Ungleichheit sind weiterhin Realität.
Europa im Spiegel der Menschenrechte - 🇪🇺 Auch Europa ist keine Insel der Gerechtigkeit:
- Diskriminierung findet auch innerhalb der Europäischen Union täglich statt – subtil oder offen. Regionen wie Süd-Tirol oder Katalonien kämpfen um das Recht auf Selbstbestimmung, das ihnen verwehrt bleibt. Staaten wie Deutschland schauen oft weg und machen sich durch ihr Schweigen oder ihre Untätigkeit zum Mittäter.
- Warum wir nicht wegsehen dürfen Menschenrechte sind unteilbar.
- Wer sie an einer Stelle missachtet, gefährdet sie überall. Der Tag der Menschenrechte ist daher nicht nur ein Anlass zum Gedenken, sondern ein Aufruf zum Handeln: Solidarität zeigen mit allen, deren Rechte verletzt werden. Diskriminierung benennen – auch wenn sie im eigenen Land geschieht. Politische Verantwortung einfordern von Regierungen, die Menschenrechte missachten oder stillschweigend hinnehmen.
Schlussgedanke
Der Tag der Menschenrechte ist ein Spiegel unserer Gesellschaft. Er zeigt uns, wo wir stehen – und wo wir versagen. Es liegt an uns, ob wir die Augen verschließen oder ob wir gemeinsam für eine Welt kämpfen, in der Menschenrechte nicht nur auf dem Papier existieren, sondern im Alltag gelebt werden.
Quelle: www bpb.de
https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/573656/10-dezember-tag-der-menschenrechte/
Quelle: www.amnesty.de
Quelle: my-politics-blog.com
https://my-politics-blog.com/acht-jahre-danach-katalonien-und-das-recht-auf-selbstbestimmung/
Quelle: my-politics-blog.com
https://my-politics-blog.com/sexuelle-selbstbestimmung-unterstuetzen/
Quelle: my-politics-blog.com
https://my-politics-blog.com/selbstbestimmung-ist-ein-menschenrecht-kein-verbrechen/
Quelle: my-politics-blog.com
https://my-politics-blog.com/eine-fragile-autonomie-kein-ersatz-fuer-selbstbestimmung/




