Beitragsbild Foto-Quelle: Shutterstock.com Stock-Foto ID: 2485895085 Foto-Anbieter: Velolosik
Ein Winter der Entscheidungen
Mitten im härtesten Kriegswinter seit Beginn der russischen Invasion kämpft die ukrainische Bevölkerung ums Überleben. Stromausfälle, zerstörte Infrastruktur und eisige Temperaturen prägen den Alltag. Seit Jahren fordert die Ukraine ein umfassendes „Close the Sky“ – ein Schutzschirm aus moderner Luftabwehr, der Städte wie Kyjiw, Odessa, Charkiw oder Lviv vor den anhaltenden russischen Raketen- und Drohnenangriffen schützen könnte. Doch während die Angriffe weitergehen, bleibt die deutsche Bundesregierung bei diesem zentralen Punkt auffallend passiv. Putin rückt nicht von seinen Maximalforderungen und Annexionen in der Ukraine ab und zeigt keinerlei Willen zum Frieden. Jedes Mal wenn Russland zum Schein Verhandlungen über einen „Frieden“ im Ukraine-Krieg führt, greift es die Ukraine zugleich mit umso grausameren Waffen und Methoden an.
Merz liefert Waffen lieber nach Italien als der schwer leid geplagten Ukraine ausreichend Unterstützung zu gewähren.
Statt die Ukraine in dieser existenziellen Lage mit maximaler Luftverteidigung zu unterstützen, reiste Bundeskanzler Friedrich Merz gestern nach Rom. Dort präsentierte er sich Seite an Seite mit Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni – einer Regierungschefin, deren Partei weiterhin neofaschistische Symbolik nutzt und deren politisches Umfeld immer wieder durch offene Mussolini-Verehrung auffällt. Melonis Stellvertreter Matteo Salvini von der rechtsrechten Partei „Lega“ pflegt weiterhin eine demonstrativ russlandfreundliche Haltung. Italien gewährte der Ukraine seit Melonis Amtsantritt im Herbst 2022, nur sehr geringe Militärische und Humanitäre Hilfe und blieb diesbezüglich selbst hinter Deutschland oder Frankreich weit zurück.
In Rom wurden gleich mehrere Vereinbarungen geschlossen, die Deutschlands Prioritäten deutlich machen. Laut Berichten wurden ein deutsch‑italienischer Aktionsplan für strategische Zusammenarbeit sowie eine Absichtserklärung zur Vertiefung der Rüstungskooperation unterzeichnet. Beide Regierungen kündigten an, ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Verteidigung, Rüstungsindustrie, Migration und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit deutlich auszubauen. Merz sprach von einer „neuen Dynamik“ in der gemeinsamen Rüstungsindustrie und davon, dass Deutschland und Italien „so nah wie nie“ stünden.
Deutsche Bundesregierung: Geschichtsvergessen
Diese Entscheidungen wirken wie ein Schlag ins Gesicht all jener, die erwarten, dass Deutschland in einer Zeit, in der die USA sich unter Donald Trump zunehmend aus der Ukraine zurückziehen, Verantwortung übernimmt. Während die Ukraine einem brutalen faschistischen Angriffskrieg ausgesetzt ist, während russische Raketen morden, Wohnhäuser, Krankenhäuser und Energieanlagen zerstören, richtet Berlin seine sicherheitspolitische Energie auf eine engere militärische Kooperation mit einem Land, dessen Regierung politisch weit rechts steht und dessen führende Köpfe historisch wie geopolitisch höchst problematische Signale senden.
Dass Deutschland in dieser Lage nicht alles daransetzt, die Ukraine mit dringend benötigten Luftabwehrsystemen auszustatten, sondern stattdessen Rüstungskooperationen mit Italien priorisiert, wirkt äußerst geschichtsvergessen. Das Faschistische Italien unter Mussolini war als eine der drei sogenannten „Achensenmächte“ während des zweiten Weltkrieg der engste und wichtigste Verbündete Nazi-Deutschlands in Europa. Es zeigt auch, wo die tatsächlichen Prioritäten der Bundesregierung unter Friedrich Merz liegen – und dass die Ukraine offenbar nicht an erster Stelle steht.
Fazit: Wenn Deutschland und Europa in diesem Winter eine Entscheidung treffen müssen, dann diese:
Stehen sie an der Seite eines Landes, das um sein Überleben kämpft – oder verlieren oder verlieren wir uns in geopolitischen Nebenschauplätzen, während in der Ukraine Menschen frieren, fliehen und sterben. Die Ukraine war das Land welches die meisten Opfer der Aggression und Besatzung durch Nazi-Deutschland zu beklagen hatte. Italien hingegen war der engste Verbündete Nazi-Deutschlands, Benito Mussolini ein wichtiges „Vorbild“ und enger Freund für Adolf Hitler. Italien hat heute eine Rechtsrechte Regierung deren Mitglieder in Teilen ideologische Kontinuität zum historischen Faschismus aufweisen. Die Ukraine wird hingegen von einer demokratischen liberalen Regierung geführt und befindet sich zugleich seit Februar 2022 im Abwehrkampf gegen einen faschistischen Aggressor, während des brutalsten Angriffskriegs seit dem zweiten Weltkrieg in Europa. Deutschland sollte sich gut überlegen auf welcher Seite es stehen möchte.
Quelle: www.zdfheute.de
Quelle: euractiv.de
Quelle: de.euronews.com
Quelle: www.br.de
Quelle: encyxlopedia.ushmm.org
https://encyclopedia.ushmm.org/content/de/article/axis-powers-in-world-war-ii
Quelle: unsertirol24.com
https://www.unsertirol24.com/2026/01/16/krieg-und-eiseskaelte-ukraine-erlebt-winter-am-limit/
Quelle: www.tagesschau.de
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/russland-oreschnik-ukraine-100.html
Quelle: www.berliner-zeitung.de
Quelle: jungewelt.de
https://www.jungewelt.de/artikel/514114.italien-faschistisches-volksfest.html
Quelle: jungewelt.de
https://www.jungewelt.de/artikel/491358.meloni-faschistisches-parteilogo-bleibt.html
Quelle: www.nd-aktuell.de
https://www.nd-aktuell.de/artikel/1175662.italien-giorgia-meloni-n-karriere-einer-faschistin.html
Quelle: www.srf.ch
Quelle: my-politics-blog.com
https://my-politics-blog.com/drei-jahre-russische-annexion-der-suedostukraine/
Quelle: my-politics-blog.com
Quelle: my-politics-blog.com
https://my-politics-blog.com/giorgia-meloni-und-die-ukraine-die-maske-ist-gefallen/
Quelle: my-politics-blog.com
https://my-politics-blog.com/italiens-lega-vs-europa/
Quelle: my-politics-blog.com
https://my-politics-blog.com/ukraine-seit-2022-von-europa-und-der-nato-im-stich-gelassen/
Quelle: my-politics-blog.com
https://my-politics-blog.com/neue-brueder-meloni-und-weidel-vereint-fuer-orban/
Quelle: my-politics-blog.com
https://my-politics-blog.com/melonis-unglaubwuerdige-haltung-zur-ukraine/




