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Katalanophobie –  Schwerwiegende Vorfälle – Die Katalonienfrage gehört vor die UNO

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Die katalanische Unabhängigkeits und Bürgerbewegung Assemblea Nacional Catalana (ANC) (Katalanische Nationalversammlung) hat gemeinsam mit der Organisation der nicht repräsentierten Nationen und Völker (UNPO) und Genf für Menschenrechte (GDH) dem UN-Ausschuss zur Beseitigung der Rassendiskriminierung (CERD) einen Bericht über die Lage Kataloniens und der Katalanen und der spanischistischen Katalanophobie vorgelegt.  

Katalonophobie :

Dies zu thematisieren ist dringend nötig. Katalonien und die Katalanen, mussten während des Bürgerkriegs und der Faschistischen Franco Diktatur in Spanien Genozidiale Verbrechen, Unterdrückung und einen kulturellen Genozid erleiden. Die Liste Katalonophober Vorfälle in den letzten Jahren ist lang :

1. Hassrede und Entmenschlichung :

Katalanen wurden als „Verräter“, „Ratten“, „Nazis“, „Terroristen“, „egoistisch“, „Anti-Spanier“ etc. bezeichnet.

Delegitimierung der kollektiven Identität :

Leugnung, dass es eine „nació catalana“ gebe; Darstellung katalanischer Symbole als „anti-españoles“. „anti-spanisch“.

Boykott- und Feindbildkampagnen :

Aufrufe, Produkte aus Katalonien zu boykottieren; Beschimpfungen von katalanischsprachigen Personen in Teilen Spaniens.

2. Staatliche Ebene: Polizei, Justiz, Repression :

2.1. Polizeigewalt und Einschüchterung :

Katalanische Organisationen und internationale Gremien dokumentieren seit Jahren:

  • Exzessive Polizeigewalt :
  • Beim Unabhängigkeitsreferendum am 1. Oktober 2017 (1‑O) und bei späteren Protesten (Gummigeschosse, Schläge, Misshandlungen).
  • Unzureichende Aufarbeitung :
  • Wenige oder keine Verurteilungen, viele Verfahren eingestellt; gleichzeitig harte Strafen gegen Demonstrierende.
  • Der UN-Menschenrechtsausschuss :
  • Hatte Spanien bereits 2025 explizit wegen exzessiver Gewalt in Katalonien und mangelnder Aufklärung kritisiert.

2.2. Strafrecht, „Gag Law“ und Kriminalisierung :

Katalanische Organisationen kritisieren:

  • Selektive Anwendung des Strafrechts
  • Gegen Unabhängigkeitsbefürworter (Anklagen wegen „sedición“, „rebelión“, „terrorismo“, „odio“). „aufruhr“ „rebellion“ „terrorismus“ „hass“
  • „Ley Mordaza“ (Gag Law) :
  • Wird laut Berichten genutzt, um Aktivisten, Künstler, Journalisten und Social-Media-Nutzer zu verfolgen, die pro-katalanische oder regierungskritische Inhalte posten.

3. Rechtsextreme, neofaschistische und neonazistische Akteure :

Katalanische und spanische Beobachtungsstellen dokumentieren seit Jahren:

  • Angriffe auf pro-katalanische Einrichtungen :
  • Beschädigung von Parteibüros (ERC, CUP, Junts), Kulturzentren, CDR-Lokalen, katalanischen Flaggen und Symbolen.
  • Überfälle auf Personen :
  • Körperliche Angriffe auf Demonstrierende, Aktivisten Journalisten, insbesondere bei unionistischen oder rechtsextremen Gegendemonstrationen.
  • Angriffe auf LGTBIQ- und linke Zentren :
  • Die oft mit anti-katalanischer und rassistischer Hassrede vermischt sind.
  • Hasssymbole und Parolen :
  • Franco-Symbole, faschistische Grüße, „A por ellos“, „No nos engañan, Cataluña es España“, „Puigdemont a prisión“ „Lasst uns sie schnappen!“ „Sie werden uns nicht täuschen, Katalonien ist Spanien!“ „Puigdemont ins Gefängnis! etc.“
  • Typische Akteure, die in katalanischen Quellen als extrema dreta / ultradreta beschrieben werden:
  • Spanische rechtsextreme Gruppen :
  • Wie Falange, Democracia Nacional, España 2000, Neo und Alt-franquistische Vox-PP-nahe Milieus, diverse Ultras und Neonazi-Kleingruppen.
    Ultranationalistisch-spanischistische Fan-Gruppen (Fußball, Ultras), die bei Spielen und Demos anti-katalanische Sprechchöre und Gewalt zeigen.

4. Hassrede im öffentlichen Raum, Medien und Festkultur :

4.1. Medien, soziale Netzwerke, Politik :

Katalanische Quellen kritisieren :

  • Hasskampagnen in spanischen Talkshows, Kolumnen und Social Media :
  • In denen Katalanen als „egoistisch“, „undankbar“, „parasitäre Region“ etc. dargestellt werden.
  • 4.2. Fallas, Karneval und „humoristische“ Feindbilder
    Eine aktuelle Studie (2026) zu den Falles de València zeigt :
  • Wie in Festwagen und Figuren xenophobe und hasserfüllte Darstellungen gegen Katalanen und valencianische Nationalisten verbreitet werden:
  • Katalanen als Tiere, Verräter, Feinde :
  • Der „spanischen“ oder „valencianischen“ Identität.
    Öffentliche Bloßstellung und Lächerlichmachung pro-katalanischer Positionen.
  • Öffentliche Bloßstellung und Lächerlichmachung pro-katalanischer Positionen.

5. Diskriminierung der Sprache und alltägliche Feindseligkeit :

Katalanische Organisationen wie Plataforma per la Llengua dokumentieren :

  • Verweigerung von Dienstleistungen :
  • Wenn jemand Katalanisch spricht (z.B. in staatlichen Behörden, Polizei, Justiz, Gesundheitswesen, vor allem außerhalb Kataloniens).
  • Beschimpfungen und Drohungen :
  • Gegen katalanischsprachige Personen („Habla en cristiano“, „Aquí no se habla catalán“). („Sprecht Christlich“, „Hier wird kein Katalanisch gesprochen“).
  • Gerichtsfälle :
  • In denen Katalanisch faktisch benachteiligt wird (fehlende Übersetzung, Druck, auf Spanisch zu sprechen).

Fazit :

Die angeblich „Sozialdemokratische“, „Linke“ und „demokratisch-sozialistische“ Regierung in Spanien unter Pedro Sanchez (PSOE) hat nichts getan, um die Katalanen vor Diskriminierung und Neofaschistischen Übergriffen zu schützen oder Katalanophobie zu bekämpfen. Die Übergriffe, Diskriminierungen und Drohungen gegen Katalonien und die Katalanen haben in den letzten Jahren zugenommen. Das 2023 vom spanischen Parlament verabschiedete Amnestiegesetz für katalanische Politiker und Unabhängigkeitsaktivisten ist immer noch nicht vollständig umgesetzt, da die Justiz in Spanien als oftmals rechtslastig und politisiert gilt. Katalonien ist eine eigenständige Nation mit eigener sprachlicher und kultureller Identität. Katalonien hat in seiner Geschichte bereits mehrfach, zuletzt 2017 nach einem klaren demokratischen Votum seine Unabhängigkeit von Spanien erklärt. Katalonien hat wie alle anderen Völker und Nationen nach UN-Charta das Recht auf Unabhängigkeit und Selbstbestimmung. Deswegen ist die Initiative der ANC, die Katalonien Frage vor die UNO zu bringen, von großer Bedeutung. 

Quelle: unpo.org

https://unpo.org/un-human-rights-committee-highlights-ongoing-violations-against-catalans-in-spain/?utm_source=copilot.com

Quelle: www.cambridge.org

https://www.cambridge.org/core/journals/nationalities-papers/article/dark-face-of-a-cultural-festival-xenophobic-representations-and-hate-discourse-against-catalans-and-valencian-nationalists-in-fallas/F48C5CDA4DED19E121660662F739438B?utm_source=copilot.com

Quelle: int.assemblea.cat

https://int.assemblea.cat/news/the-unpo-and-the-anc-denounce-spains-ongoing-human-rights-violations-against-the-catalan-people-before-the-un-human-rights-committee/?utm_source=copilot.com

Quelle: elmon.cat

https://elmon.cat/es/politica-es/independentismo-es/puigdemont-critica-a-sanchez-por-la-catalanofobia-1129176/

Quelle: my-politics-blog.com

https://my-politics-blog.com/katalonien-vor-95-jahren-unabhaengigkeitserklaerung-vom-14-april-1931/

Quelle: my-politics-blog.com

https://my-politics-blog.com/gegen-katalanophobie-und-institutionellen-spanistischismus-in-katalonien/

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