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Heute vor 96 Jahren am 30.10.1930 war die Süd-Tiroler Katakombenlehrerin Angela Nikoletti verstorben. Nikoletti hatte den einheimischen Kindern in geheimen Katakombenschulen Deutschunterricht gegeben. Ein Akt des Widerstands in einer Zeit, in der das Sprechen und Lehren der Muttersprache in Süd-Tirol unter dem Mussolini Faschismus verboten war. Immer wieder wurde sie von der faschistischen Polizei abgefangen, verhört und massiv bedroht. Sie starb mit erst 25 Jahren an den Folgen einer Rippenfellentzündung, die sie sich im Gefängnis zugezogen hatte. Heute fast 100 Jahre später regiert in Süd-Tirol die SVP, eine Partei die 1945 einst als Sammelpartei für die Interessen der deutsch und ladinischsprachigen gegründet wurde gemeinsam mit den Fratelli d Italia die ihre Wurzeln im MSI hat. Der Movimento Sociale Italiano (MSI) war in historischer, ideologischer und personeller Hinsicht die Nachfolgepartei des italienischen Faschismus. Der MSI wurde im Dezember 1946 unter anderem von Giorgio Almirante, Pino Romualdi und Arturo Michelini gegründet. Alle Gründungsmitglieder waren zuvor Funktionäre oder Anhänger des Regimes von Benito Mussolini, insbesondere der Repubblica Sociale Italiana (RSI) – dem faschistischen Marionettenstaat Nazi-Deutschlands in Norditalien von 1943 bis 1945. Anfang der Woche hatte Alessandro Urzi von den Fratelli d Italia die Schützen für ihren Zapfenstreich zum österreichischen Nationalfeiertag scharf attackiert. Die SVP hatte Urzi daraufhin kritisiert. Es nützt aber nichts, wenn den Worten keine Taten folgen. Die SVP eine Partei die von ihrem Selbstverständnis her das Vermächtnis von Angela Nikoletti und den Katakombenlehrer verteidigen müsste sitzt tief in der Urzi Falle. Auch die von Urzi vorangebrachte Teilung des Wahlkreis Bozen Unterland trägt sie mit. Die einstige Sammelpartei und sogenannte Mitte-Links-Parteien, welche sich als antifaschistisch bezeichnen, zugleich aber die deutschsprachige Schule zugunsten gemischtsprachiger Schulen abschaffen wollen, machen sich, ob bewusst oder unbewusst, zu Melonis 5. Kolonne in Süd-Tirol.
Fazit
Die Süd-Tiroler haben spätestens 2028 die Wahl. Es bleibt zu hoffen, dass sie sich für eine Partei entscheiden werden die Autonomie, Selbstbestimmung und das Erbe der Katakombenlehrer und Freiheitskämpfer wirklich verteidigt.
Quelle: www.treccani.it
https://www.treccani.it/enciclopedia/movimento-sociale-italiano/?hl=de-DE
Quelle: www.rainews.it
Quelle: www.rainews.it
Quelle: suedtiroler-freiheit.com
https://suedtiroler-freiheit.com/2026/10/26/scharfe-kritik-an-urzis-angriffen-auf-die-schuetzen/
Quelle: suedtiroler-freiheit.com
https://suedtiroler-freiheit.com/2026/10/14/selbst-in-truemmern-haelt-die-svp-am-faschistenbau-fest/
Quelle: suedtiroler-freiheit.com
https://suedtiroler-freiheit.com/2020/10/29/vor-90-jahren-starb-angela-nikoletti/
Quelle: suedtiroler-freiheit.com
https://suedtiroler-freiheit.com/2026/01/30/nein-zu-einer-altoatesinischen-mischmasch-schule/
Quelle: suedtiroler-freiheit.com
Quelle: www.zeit.de
Quelle: demanega.com
https://demanega.com/2026/07/28/wer-war-angela-nikoletti/
Quelle: my-politics-blog.com
https://my-politics-blog.com/angela-nikoletti-ein-leben-fuer-tirol-und-gegen-den-faschismus/
Quelle: my-politics-blog.com
Quelle: my-politics-blog.com
https://my-politics-blog.com/gegen-die-faschistischen-inschriften-und-symbole-in-bozen/




