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Der Fall Rabensteiner
Der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit Hannes Rabensteiner steht derzeit im Zentrum einer hitzigen Debatte. Auslöser war seine klare und folgerichtige Aussage, dass eine italienische Pädagogin im deutschsprachigen Kindergarten von Villanders nicht sinnvoll sei. Den Kindergärten sind keine Sprachlabore, sondern Orte, an denen Kinder in ihrer Muttersprache – Deutsch und Tiroler Dialekt aufwachsen, ihre Kindheit ausleben und sich in Ruhe entfalten dürfen sollen. In den Tälern Süd-Tirols, und insbesondere in Orten wie Villanders, wird fast ausschließlich Deutsch und Dialekt gesprochen. Die Bevölkerung pflegt ihre österreichisch-tirolerische Kultur und Wurzeln, was durch die Autonomie und internationale Abkommen wie den Pariser Vertrag , oder in UN-Dokumemten zur Streitbeilegungserklärung von 1992 abgesichert ist.
Der Shitstorm in italienischen Medien und Foren
Die Debatte eskalierte, als der „Corriere della Sera“ das Thema aufgriff und in sozialen Netzwerken verbreitete. In den Kommentarspalten kam es zu massiven Beschimpfungen und chauvinistischen Ausfällen wie beispielsweise:
Drohungen, Süd-Tiroler sollten „auswandern“. Ein klarer Aufruf zur ethnischen Vertreibung einer ganzen Volksgruppe aus ihrem eigenen Heimat.
„Forderung“ nach Abschaffung der Autonomie. Was Menschen und Völkerrechtswidrig wäre.
Pauschale Diffamierung der Süd-Tiroler als „Rassisten“. (Kommt ausgerechnet gerade von Leuten die selbst hochgradig rassistisch, Chauvinistisch und Imperialistisch argumentieren.)
Diese Kommentare zeigen deutlich: Es geht nicht um Pädagogik, sondern um einen chauvinistischen, imperialistischen Angriff auf Süd-Tirol und seine sprachlich kulturelle deutsch- ladinischsprachige Tirolerisch österreichische Prägung. Der Kindergarten in Süd-Tirol wird von manchen Italienern als eine art „nationaler Reinraum“ indem Süd-Tiroler Kinder zu „Italienern“ umerzogen werden sollen gesehen.
Politischer Hintergrund
Die rechtsradikale Regierung in Rom fördert mit ihrer Süd-Tirol-feindlichen Politik genau solche Ausfälle. Dabei gilt Süd-Tirol und der Großteil seiner Bevölkerung völkerrechtlich als österreichische Volksgruppe mit Anspruch auf Selbstbestimmung, nicht nur auf Autonomie.
Ladinische Sportler beschimpft
Auch ladinischsprachige Sportler wurden in Online-Foren von italienischen Usern beschimpft. Als kleine, besonders schutzbedürftige Minderheit haben die Ladiner ein Recht auf die Bewahrung und Förderung ihrer Sprache und Kultur. Doch auch hier zeigt sich chauvinistische Abwertung – ein Muster, das sich gegen alle nicht-italienischen Sprachgruppen richtet.
Fazit
Die Beispiele aus den Kommentarspalten verdeutlichen: Faschistisch geprägte Beschimpfungen und chauvinistische Ausfälle dürfen in einer demokratischen Gesellschaft keinen Platz haben. Süd-Tiroler – ob deutsch- oder ladinischsprachig – sind keine Italiener, sondern Tiroler und Österreicher. Auch Jahrzehntelange Unterdrückung durch italienischen Imperialismus und Faschismus hat daran nichts geändert.
Quelle: www.unsertirol24.com
Quelle: www.unsertirol24.com
https://www.unsertirol24.com/2026/01/16/viel-feind-viel-ehr/
Quelle: brennerbasisdemokratie.eu
https://www.brennerbasisdemokratie.eu/?p=97421
Quelle: www.landtag-bz.org
https://www.landtag-bz.org/de/pariser-vertrag-autonomiestatut
Quelle: tirol.orf.at
https://tirol.orf.at/stories/3284247/
Quelle: suedtiroler-freiheit.com
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https://tirol.orf.at/stories/3160098/
Quelle: my-politics-blog.com
https://my-politics-blog.com/die-dreiteilung-ladiniens-ein-offenes-kapitel-tiroler-geschichte/
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https://my-politics-blog.com/tirol-isch-lei-oans/
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https://my-politics-blog.com/sued-tirol-unter-druck-selbstbestimmung-statt-scheinautonomie/




