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Italienische Neofaschisten haben vor dem faschistischen Siegesdenkmal in Bozen für „Remigration“ demonstriert. Das die Neofaschisten vor faschistischen Bauwerken die in faschistisch kolonialistischer Manier Süd-Tiroler als „Barbaren“ beleidigt für ihre Ziele demonstrieren ist nicht weiter verwunderlich. Dabei sollten die italienischen Neofaschisten erstmal bei sich selbst beginnen, den es war das Mussolini Regime welches zahlreiche Italiener in Süd-Tirol vorwiegend in Bozen in einem zuvor ausschließlich Deutsch und ladinischsprachigen Tiroler Landesteil angesiedelt hatte. In letzter Zeit gab es Vorfälle der Missachtung des Rechts auf Anwendung der Deutschen Muttersprache in Süd-Tirol beispielsweise bei Polizei und Notruf. Gerade hier kann es für die betroffenen Personen in einer Not und Gefahrensituation sehr gefährlich werden, wenn sie sich in ihrem eigenen Land nicht in ihrer Muttersprache verständigen können. Dies muss im übrigen auch für die Ladiner die am meisten benachteiligte Sprachgruppe in Süd- Tirol selbstverständlich sein. Eine Rechtsradikale Regierung die in ihrem Regierungsprogramm fordern würde beispielsweise einen Landesteil von Polen oder die Tschechische Republik zu annektieren, um dort Denkmäler mit Nazisymbolen wieder zu errichten und Deutsche Polizei einzusetzen, überall zweisprachige Ortstafeln mit erfunden Deutschen Ortsnamen zu errichten wäre in Deutschland derzeit absolut indiskutabel und undenkbar. In Italien und damit auch in Süd-Tirol ist ein sehr ähnliches Szenario hingegen leider gerade Realität. Mit dem Unterschied das dem südlichen Landesteil Tirols nach dem Zweiten Weltkrieg das Recht auf Selbstbestimmung verwehrt wurde und er daher nicht annektiert werden „muss“ sowie die faschistischen, rassistischen und Süd-Tirol feindlichen Denkmäler erhalten geblieben waren und heute in Süd-Tirol im Auftrag der Rechten Meloni Regierung auch noch renoviert werden. Gerade Grüne und Linke müssten dieses Unrecht klar benennen und sich für die Selbstbestimmung anstatt für eine Scheinautonomie einsetzen. Es ist völlig unverständlich, wenn sich scheinbar progressive Kräfte in Süd-Tirol für den Erhalt faschistischer Ortsnamen einsetzen. Dies ist eine europäische Anomalie denn die progressive Kraft in Katalonien, Schottland oder dem Baskenland beispielsweise setzen sich für Selbstbestimmung und eindeutig gegen alle faschistischen Relikte ein.
Quelle: www.unsertirol24.com
Quelle: suedtiroler-freiheit.com
https://suedtiroler-freiheit.com/2026/08/10/muttersprache-ist-ein-recht-auch-bei-der-polizei/
Quelle: my-politics-blog.com
https://my-politics-blog.com/19236-2/
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