Beitragsbild Foto-Quelle: Shutterstock.com Stock-Foto ID: 2686405565 Foto-Anbieter: Soph’nfly
In Süd-Tirol wurde ein Betrug mit gefälschten Sprachzertifikaten aufgedeckt. Ein ehemaliger Wachmann des Bozener Krankenhauses steht im Verdacht, gemeinsam mit weiteren Beteiligten über 40 gefälschte Zertifikate beschafft und an medizinisches Personal verkauft zu haben.
Italienische Justitz spricht Ärzte mit gefälschten Sprachzertifikaten frei –
Die Finanzpolizei ermittelte. Jetzt hat die italienische Justiz, die in Süd-Tirol trotz Autonomie das sagen hat, zwei Ärztinnen mit gefälschten Sprachzertifikaten frei gesprochen. Ein verheerendes Signal. Im Süd-Tiroler Gesundheit und Sanitätswesen wird vor allem in Bozen trotz Zweisprachigkeitspflicht oft von Seiten der Ärzte und Krankenhauspersonals nur Italienisch gesprochen. Menschen, die meist kaum Italienisch sprechen, da sie aus den deutschsprachigen Kleinstädten, Dörfern und Tälern in Süd-Tirol kommen, in denen fast nur Tiroler Dialekt oder von einer Minderheit in den Dolomiten ladinisch gesprochen wird, bleiben hierbei auf der Strecke. Gerade im Gesundheitsbereich bei Notfällen kann es gefährlich sein, sich nicht in seiner Muttersprache verständigen zu können.
Gesundheitswesen muss in Süd-Tirol dreisprachig sein
Deutsch- und ladinischsprachige Süd-Tiroler stellen zusammen in etwa 73 % und die italienischsprachigen in etwa 27 % der Einwohner des Landes. Die Italiener wurden in Süd-Tirol erst während des Faschismus vorwiegend in Bozen und Umgebung angesiedelt. Die Tatsache, dass die italienische Justiz die Fälschung von Sprachzertifikaten nicht sanktioniert und Betrüger sogar freispricht, ist ein verheerendes Signal. Ärzte und Mitarbeiter im Gesundheitswesen müssen in Süd-Tirol laut Autonomiestatut zweisprachig sein. Hieran zeigt sich, dass die Süd-Tirol Autonomie in vielen Bereichen real kaum noch vorhanden ist. Jeder Süd-Tiroler muss das Recht haben, sich überall im Land auf Deutsch und im Dialekt verständigen zu können. Auch die Ladinische Sprachgruppe muss berücksichtigt werden, bei Behörden und im Gesundheitswesen sollte man sich auf ladinisch verständigen können.
Selbstbestimmung statt italienische Bevormundung
Süd-Tirol braucht die Zuständigkeiten im Bereich Justiz und Polizei. Bei Italien gibt es für Süd-Tirol keine echte Autonomie. Nur die Selbstbestimmung, ob in Form eines unabhängigen Staates Süd-Tirol, oder einer Rückkehr zu Österreich als Bundesland Süd-Tirol, oder als Teil eines wiedervereinten Bundeslandes oder eines Freistaates Tirol der möglicherweise Nord-Süd-Ost und Welschtirol umfassen könnte, macht Süd-Tirol wirklich frei und ebnet die Möglichkeit auf eine gesicherte Zukunft, eine freie Justiz ohne italienische Bevormundung. Sowie den Gebrauch der Muttersprache in öffentlichen Ämtern und im Gesundheitswesen für die österreichische Volksgruppe in Süd-Tirol und für alle drei Sprachgruppen.
Quelle: www.suedtirolnews.it
https://www.suedtirolnews.it/chronik/gefaelschte-sprachzertifikate-wer-hat-noch-davon-profitiert
Quelle: www.suedtiroler-freiheit.com
Quelle: my-politics-blog.com
Quelle: my-politics-blog.com
https://my-politics-blog.com/strafe-fuer-tirol-schriftzug-auf-privatem-grundstueck-ist-inakzetabel/




