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Übergriffe gegen LGBTIQ auf Besorgniserregendem Höchststand

Beitragsbild Foto Quelle: Shutterstock.com Stock-Foto ID: 2303824017 Foto Anbieter: Natalia de la Rubia

Die Entwicklung der vergangenen Jahre in Deutschland gibt Anlass zu großer Sorge: Straftaten und Übergriffe gegen LGBTIQ*-Personen (Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans-, inter- und queere Menschen) befinden sich auf einem besorgniserregenden Höchststand. Laut den aktuellen Statistiken des Bundeskriminalamtes (BKA) hat sich die Zahl der registrierten queerfeindlichen Hasskriminalität in den letzten Jahren drastisch erhöht und verzeichnete zuletzt erneut einen Anstieg auf über 2.300 Fälle pro Jahr. Expertinnen und Experten betonen zudem, dass die Dunkelziffer weitaus höher liegt, da viele Betroffene aus Angst oder Scham keinen Gang zur Polizei wagen.

Gegen Hass und Hetze

Hass und Hetze kennen dabei keine ideologischen Grenzen. Ob Angriffe aus dem rechtsextremen und neonazistischen Milieu, aus islamistischen oder anderweitig extremistischen, aus diversen Teilen von Russischen, oder Muslimisch Migrantischen Comunitys beziehungsweise konservativ-religiösen Zusammenhängen kommen– menschenverachtende Feindseligkeit gegenüber queeren Menschen zieht sich durch verschiedene gesellschaftliche und milieubedingte Lager. Wer hier wegschaut oder mit zweierlei Maß misst, verkennt den Ernst der Lage.

Staat muss konsequent gegen falsche Homophobe Dating-Apps votgehen

Besonders perfide und alarmierend ist zudem eine Masche, die gezielt homosexuelle Männer trifft: Immer wieder nutzen Täter Dating-Apps, um Betroffene unter falschen Vorwänden in eine Falle zu locken, sie auszurauben, zu erpressen oder schwer zu misshandeln. Hier sind die Betreiber der Plattformen in der Pflicht, ihre Sicherheitsmechanismen drastisch zu verbessern. Vor allem aber muss der Staat konsequent durchgreifen, diese digitalen Tatorte trockenlegen und den Opfern besseren Schutz sowie schnelle Hilfe garantieren.

Fazit

Gesellschaft und Politik sind gleichermaßen gefordert: Es braucht klare Kante gegen jede Form von Queer Feindlichkeit – unabhängig davon, aus welcher Richtung sie motiviert ist. Sicherheit und Menschenwürde dürfen für queere Menschen in Deutschland kein Privileg sein, sondern müssen überall und uneingeschränkt gelten.

Rekordniveau Hass-Kriminalität – 13 Prozent mehr LGBTIQ+-Straftaten

Statistik des BKA: Zahl queerfeindlicher Straftaten steigt

LGBTQ+ in Deutschland: Gewalt +50 % trotz neuer Rechte

Quelle: my-politics-blog.com

https://my-politics-blog.com/lgbtqfeindlichkeit-in-migrantischen-comunitys/

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