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Der Kollaps der Rodalies: Ein Symbol des staatlichen Versagen in Katalonien- Unabhängigkeit statt spanisches Chaos
Die Bahninfrastruktur der Rodalies in Katalonien steht kurz vor dem Zusammenbruch. Seit Monaten herrscht Chaos: Zugausfälle, Verspätungen, technische Defekte und ein struktureller Investitionsstau, der sich über Jahre hinweg aufgebaut hat. Nach starkem Regen in Katalonien kam es Ende Januar zu einem tragisches Zugunglück mit mehreren Verletzten und einem Toten. Es folgten wieder enorme Verspätungen und Zugausfällen bei der S-Bahn in Barcelona und im gesamten katalanischen Bahnnetz. Katalanische Institutionen weisen darauf hin, dass der spanische Staat seiner Verantwortung systematisch nicht nachkommt – und dass Katalonien nicht über die notwendigen Zuständigkeiten verfügt, um die Situation selbst zu lösen.
Mehrere zivilgesellschaftliche Organisationen, darunter die ANC (Assemblea Nacional Catalana) , rufen deshalb für den 7. Februar 2026 zu großen Demonstrationen auf. Ihr Ziel ist klar: Die Unabhängigkeit als einzige realistische Antwort auf den infrastrukturellen Kollaps und das chronische Versagen des spanischen Staates zu benennen. Die Forderung stützt sich auf die wachsende Überzeugung, dass grundlegende öffentliche Dienste – von der Bahn bis zur Energieversorgung – in Katalonien nur dann zuverlässig funktionieren können, wenn sie demokratisch kontrolliert und vor Ort verantwortet werden.
Hoffnung auf neuen Schwung für die Katalanische Unabhängigkeitsbewegung – Spanien muss Demokratisch friedlichen Prozess in Katalonien, wie Serbien 2006 in Montenegro ermöglichen
Die Hoffnung vieler Menschen richtet sich darauf, dass die Unabhängigkeitsbewegung durch diese Mobilisierung neuen Schwung erhält. Die Repression des Spanischen Staates der bis heute beispielsweise im Königshaus, Guerdia Civil, oder bei einigen Partei Strukturen Kontinuitäten zum Franquismus aufweist, hatte die Unabhängigkeitsbewegung nach dem Unabhängigkeitsreferendum und der Absetzung des legitim gewählten katalanischen Präsidenten Carles Puigdemont, der bis heute im Exil leben muss und der inhaftierung vieler Regierungsmitglieder im Oktober 2017 nachhaltig geschwächt. Ein friedlicher, demokratischer Prozess – wie er etwa bei der deutschen Einheit oder den Unabhängigkeitsprozessen Sloweniens und Montenegros möglich war – könnte auch Katalonien den Weg in die Souveränität öffnen. Gerade Deutschland, das selbst 1990 die Erfahrung einer erfolgreichen staatlichen Neugründung gemacht hat und historisch während der NS-Diktatur eng mit dem franquistischen Regime welches Katalonien brutal unterdrückt hatte kooperierte, sollte im europäischen Geist ein erneutes, demokratisch legitimiertes Unabhängigkeitsreferendum respektieren und ein souveränes Katalonien anerkennen.
Fazit
Der Zerfall der Rodalies ist nicht nur ein technisches Problem. Er ist ein politisches Symptom. Und er zeigt deutlicher denn je: Ein funktionierendes Katalonien braucht die Kontrolle über seine eigenen Strukturen – und damit seine Unabhängigkeit.
Quelle: assemblea.cat
Quelle: www.blick.ch
Quelle: www.sueddeutsche.de
Quelle: www.labournet.de
Quelle: www.telepolis de
Quelle: www.bpb.de
https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/334194/15-jahre-unabhaengigkeit-montenegros/
Quelle: www.baskultur.info
https://www.baskultur.info/politik/spanien/1074-junts-amnestie
Quelle: my-politics-blog.com
https://my-politics-blog.com/katalonien-seit-2017-spanien-agiert-wie-eine-besatzungsmacht/
Quelle: my-politics-blog.com
Quelle: my-politics-blog.com
https://my-politics-blog.com/das-dunkle-franquistische-erbe-spaniens/




