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Alessandro Urzi von den Rechtsextremen Faschistoiden Fratelli d Italia hat auf den Tod des Süd-Tiroler Freiheitskämpfer Dr. Josef Fontana mit einem Post, in dem er geschrieben hatte „Die Terroristen haben verloren, wir haben gewonnen.“ reagiert.
Feuernacht Süd-Tiroler Freiheitskampf und brutale Folter
Die Süd-Tiroler Freiheitskämpfer der 1960er Jahre haben bewusst Aktionen gegen Strommasten und Symbole der italienischen faschistischen Unterdrückung und nicht gegen Menschenleben verübt. Heute vor 65 Jahren in der Feuernacht vom 11. auf den 12. Juni 1961 wurden vom Befreiungsausschuss Süd-Tirol dem BAS in ganz Süd-Tirol 37 Strommasten gesprengt um die Weltöffentlichkeit auf die Unterdrückung der Süd-Tiroler aufmerksam zu machen. In Folge wurden viele Freiheitskämpfer verhaftet und von italienischen Staatsdienern auf brutalste Art gefoltert. Anton Gostner und Franz Höfler verloren durch die Folterungen ihr Leben.
Josef Fontana Freiheitskämpfer, Historiker und Zeitzeuge
Josef Fontana wurde 1961 im Zuge der Feuernacht verhaftet und in zweiterer Instanz beim „Mailänder Süd-Tirol Prozess“ zu 9 Jahren und 9 Monaten Haft verurteilt. Während seiner Haft in prekären hygienischen Bedingungen erkrankte er schwer an Tuberkulose. Nach seiner Haft promovierte Josef Fontana an der Universität in Innsbruck zum Doktor der Philosophie. Er verfasste zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten mit einem Schwerpunkt auf die Geschichte Tirols zwischen 1800 und 2000. Bis zu seinem Tod blieb er ein wichtiger Zeitzeuge der bewegten Zeit der 1960er Jahren in Süd-Tirol
SVP holte Urzis Fratelli d’Italia in die Landesregierung
Dass Urzi Fontana als „Terroristen“ bezeichnet, ist eine beabsichtigte Provokation der italienischen Rechtsradikalen, für die Urzi steht. Die Süd-Tiroler Freiheit und das Forum Heimat innerhalb der SVP verurteilten Urzis Aussagen klar. SVP-Fraktionssprecher Harald Stauder verurteilte zwar Urzis Aussagen sehr deutlich, behauptete aber zugleich Urzi wäre kein Mitglied der Regierungskoalition. Dabei war es die SVP gewesen, die Urzi zum Präsidenten der 6-er Kommission gemacht hatte und die Rechtsradikalen Fratelli d’Italia, jene Partei mit neofaschistischen Wurzeln, der Alessandro Urzi angehört, in die Süd-Tiroler Landesregierung geholt. Urzi hatte bereits mehrfach die Süd-Tiroler Freiheitskämpfer verbal attackiert und dem Land Süd-Tirol das Recht auf ein demokratisches Unabhängigkeitsreferendum, das heute mit friedlichen und demokratischen Mitteln angestrebt wird, mit scharfer autoritärer Polemik abgesprochen.
Fazit
Die SVP sollte endlich mit ihrer in Vergangenheit geforderten roten Linie Ernst machen und ihre Koalition mit Fratelli d’Italia und den italienischen Rechtsparteien beenden. Die SVP hat das Selbstbestimmungsrecht in ihrem Parteistatut verankert. Die Süd-Tiroler werden bei der nächsten Landtagswahl hoffentlich endlich aufwachen und der Süd-Tiroler Freiheit die wirklich für Selbstbestimmung eintritt und das Erbe des Freiheitskampfes hochhält, ihre Stimme geben. Süd-Tirol hat sich eine friedliche, demokratische, selbstbestimmte Zukunft in Freiheit verdient.
Quelle: suedtiroler-freiheit.com
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https://suedtiroler-freiheit.com/2026/06/09/entgleisungen-zeigen-die-scheinheiligkeit-der-svp/
Quelle: www.vinschgerwind.it
Quelle: suedtiroler-freiheit.com
https://suedtiroler-freiheit.com/2026/06/11/wir-erinnern-an-die-feuernacht/
Quelle: schuetzen.com
https://schuetzen.com/2026/06/10/letztes-geleit-fuer-den-suedtirol-aktivisten-dr-josef-pepi-fontana/
Quelle: my-politics-blog.com
Quelle: my-politics-blog.com
https://my-politics-blog.com/erfolgreiche-anti-transit-demo-am-brenner/
Quelle: my-politics-blog.com




