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Aoste Autonomie und Selbstbestimmung

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Das alpine Aostetal mit seinen 122.714 Einwohnern ist eine um 1860 von Italien okkupierte, heute autonome Region im Alpenraum an der Grenze zu Frankreich und zur Schweiz. 

Die Geschichte des Aostetals

Das Französischsprachige Aostetal wurde im Zuge der italienischen Kriege um die „Einheit Italiens“ um 1860/61 politisch vom neuentstandenen imperialistischen Königreich Italien annektiert. Während des italienischen Mussolini-Faschismus 1922-1943/1945 gab es eine gezielte Italianisierung: Französische und regionale Schulen, Ortsnamen und öffentliche Sprache wurden verboten und zurückgedrängt. In dieser Zeit, gab es im Aostetal französischsprachige regionale Partisanen, die sich im Comité Valdôtain de Libération organisierten und ab 1941 aktiv gegen die Italienisch Faschistische ab 1943 gegen die Nazifaschistische Besatzung kämpften. Frankreich versuchte 1943–1945, das Aostetal politisch und militärisch mit Frankreich zu vereinen. General Charles de Gaulle entwickelte bereits in Algerien einen Plan, wonach französische Truppen nach Kriegsende in das Tal einrücken, die letzten faschistischen Einheiten vertreiben und das Gebiet befreien sollten. Die USA und Großbritannien verhinderten jedoch aus geopolitischen Gründen eine Wiedervereinigung mit Frankreich.

Das Aostetal Autonomie und Unabhängigkeit

1948 bekam die Region offiziell ein Sonderstatut mit Autonomie und Sprachschutz. Seitdem gab es im Aostetal kontinuierliche autonomistische Bewegungen, zum Teil auch Bestrebungen nach echter Unabhängigkeit oder einer Wiedervereinigung mit Frankreich. Amtssprachen sind heute Französisch; Italienisch regional werden Franco‑Provenzal (Valdôtain) und in einigen Tälern deutschsprachige Walser‐Dialekte  gesprochen. Die dominierende politische Partei in Aoste ist seit 1948 die Union Valdôtaine. Mit der Pays d’Aoste Souverain existiert in der Region eine Bewegung, mit einer klar sezessionistischen Linie. Möglich wären hierbei sowohl eine staatliche Unabhängigkeit als auch der Status als ein Kanton der mehrsprachigen Schweiz, oder eine Vereinigung mit Frankreich. 

Fazit 

Die Autonomie schützte die Sprache und Kultur in der ursprünglich französischsprachigen Region nicht vor Italianisierung. Offiziell sprechen heute nur noch unter 30 % der Bevölkerung Französisch bzw. Frankoprovenzalisch. Eine kleine Minderheit spricht Deutsch bzw. Alemannische Dialekte. Süd-Tirol sollte sich hierbei ein warnendes Beispiel nehmen, denn die Aufgabe der muttersprachlichen Schule, hat im Aostetal zu einer deutlich spürbaren Italianisierung geführt. Dennoch bleibt das Aostetal bis heute stark französischsprachig, alpin und autonomistisch geprägt. Der Fall Aoste zeigt, dass Autonomie besonders in einem Staat wie Italien, wo derzeit die Minderheitenfeindliche Rechte mit ihren Wurzeln im Neofaschismus regiert, ein fragiles Projekt ist, während die Selbstbestimmung eine freie, demokratische Sichere und stabile Zukunft garantiert. Das Aostetal kann heute selbstbewusst sein Recht auf Selbstbestimmung einfordern!

Quelle: paysdaostesouverian.com

https://paysdaostesouverain.com/treima-feta-nacionala-de-la-valdouta-7-mars-2024/

Quelle: www.unionvaldotaine.org

https://www.unionvaldotaine.org/histoire/

Quelle: www.regione.vda.it

https://www.regione.vda.it/autonomia_istituzioni/origini/statuto1948_f.asp?utm_source=copilot.com

Quelle: suedtiroler-freiheit.com

https://suedtiroler-freiheit.com/2020/02/20/keine-experimente/

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https://suedtiroler-freiheit.com/2023/01/17/eva-klotz-antwortet-brigitte-foppa/

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Quelle: my-politics-blog.com

https://my-politics-blog.com/italienische-rechte-hetze-gegen-verstorbenen-sued-tiroler-freiheitskaempfer-josef-fontana/

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https://my-politics-blog.com/sued-tirol-1945-1946-unterschriften-fuer-selbstbestimmung-keine-teilnahme-an-italienischen-referendum/

Quelle: my-politics-blog.com

https://my-politics-blog.com/katalonien-ist-nicht-spanien-spanien-versinkt-in-korruption-und-erstarken-der-alt-und-neo-franquisten/

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